Berlin >>> Ein Marathon zum Genießen

Am Wochenende war es endlich wieder an der Zeit…

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!

Im letzten Jahr lief ich, trotz längerer Verletzungspause, meinen ersten Marathon in Berlin. Ich hatte meinen Startplatz Wobenzym zu verdanken und wollte diesen auf keinen Fall wieder abgeben. Egal wie, ich wollte Berlin laufen…und zwar bis ins Ziel. Und das tat ich auch. Dieses Erlebnis war einfach unbeschreiblich.

Und nun hieß es ein weiteres Mal >>> BMW – Berlin Marathon!

War ich gespannt. Dieses Mal nicht, weil ich mir Sorgen machte den Lauf nicht zu schaffen. Dieses Mal, weil ich wissen wollte, ob es wieder so genial wird wie beim ersten Mal.

Gemeinsam mit zwei Lauffreunden der Laufgemeinschaft Stiftung Wadentest, machte ich mich am Samstag Früh sechs Uhr auf den Weg nach Erfurt, von wo aus wir mit einer mehr als 16 köpfigen Läufer-Gruppe nach Berlin fuhren. Organisiert wurde die Reise durch die Teams der Laufläden Erfurt und Jena.

Nach einer entspannten Bustour kamen wir gegen 12 Uhr in Berlin-Tempelhof an, wo auf dem Gelände des alten Verkehrsflughafens die Messe Berlin-Vital auf uns wartete. Unsere Augen funkelnden beim Anblick des Ganzen. Für sportverrückte Menschen, geht bei solchen Veranstaltungen die Sonne auf. Egal ob sie schon scheint oder nicht. 190 Aussteller rund um die Themen Bewegung, Funktionskleidung, Ernährung, Sportmedizin, aktiven Lebensstil und Aktivtourismus machten sich auf der rund 24.000 m² großen Fläche breit.

Da unsere Zeit leider auf zwei Stunden begrenzt war, machten wir uns als erstes auf den Weg zur Startnummernausgabe. Es war nicht leicht für mich an all den wundervollen Ständen vorbeizugehen. Doch ich war voller Hoffnung, dass ich auf dem Rückweg überall halten kann.

Im vergangen Jahr gab es keine langen Schlangen und keine Wartezeiten. Dieses Jahr war das leider etwas anders. Wir waren offensichtlich zur absoluten Hauptzeit vertreten und mussten uns in eine endlos lang erscheinende Menschenkette einreihen. Gut vierzig Minuten später hatten wir es dann aber geschafft und hielten stolz unsere Startnummern in den Händen.

Berlin 18_2015Nun konnten wir auch die Messe genießen. An einigen Ständen konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Adidas lockte wieder mit toller Mode, anlässlich des Marathons, Asics war auf einer riesigen Fläche vertreten, Brooks wie immer am Start, Wobenzym fiel uns ins Auge…. Ich war überwältigt und erschrocken, wie schnell die Zeit verging.

Wir mussten uns auf den Rückweg machen. „Wartet kurz, ich möchte nochmal schauen, was die Runner´s World dabei hat.“ rief ich Marcel und Kevin zu und zog die zwei noch fix an diesen Stand.
„Danke, ich habe bereits ein Abo, aber ich möchte mal schauen, was ihr dabei habt.“ gestand ich der netten jungen Frau aus dem Team. Während ich in den Prospekten stöberte wurde ich gefragt, ob ich Christiane bin. Klar bin ich es… Aber ich stand auf der Leitung und erkannte mein Gegenüber nicht. Doch dann – Jan Erik Kruse! J Wir haben uns über Facebook kennengelernt. Er arbeitet bei Asics und kümmert sich dort um die Athleten und um das Asics Frontrunner Team, das seit längerer Zeit meine vollste Aufmerksamkeit genießt. Wie genial – endlich sieht man sich persönlich.

Da die anderen Läufer bereits auf uns warteten blieb mir nicht wirklich viel Zeit für einen ausgiebigen Plausch. Doch diesen holen wir sicher bald nach. 🙂

Auf dem Weg zum Bus konnten wir natürlich nicht an den Fotowänden vorbei gehen. Während Kevin weiter lief, nutzten Marcel und ich noch die Gelegenheit für ein kleines Shooting.

Berlin 16_2015

Mit einer Minimalen Verspätung kamen wir am Treffpunkt an. Wir waren die Letzten, aber wir waren da. Nun konnte unsere Reise weiter gehen.

Am Nachmittag erreichten wir dann unser Hotel. Schnell waren die Zimmer bezogen, so dass wir uns auf den Weg zum Brandenburger Tor machen konnten. Wir kamen gerade noch rechtzeitig um den Zieleinlauf der Frontskater zu sehen. Nach 56:47 Minuten fuhr der Belgier, Bart Swings, durchs Ziel…und wir haben es gerade noch so gesehen. War das ein Tempo. Das fahre ich nicht mit dem Rad. Der absolute Hammer.

Ich genoss das gute Gefühl vor dem Brandenburger Tor zu stehen. Es war fast so schön und aufregend wie im Vorjahr. Die Stimmung im Publikum war auch an diesem Tag genial. Man hat das Gefühl, ganz Berlin steht an der Strecke um die Athleten anzufeuern. Einfach toll 🙂

Da es 18 Uhr in unserem Hotel das Läuferabendessen gab, konnten wir gerade noch die Siegerehrung der Skater miterleben und mussten dann auch schon wieder zurück. Trotzdem war ich glücklich und endlich auch aufgeregt. Nun war es da, dieses Kribbeln im Bauch 🙂

Der Abend war für uns alle kurz. Gegen 20 Uhr verabschiedeten wir uns und verzogen uns auf unsere Zimmer. Dort packte ich endlich den Starterbeutel aus. Ich war wie immer gespannt, wie ein kleines Kind, welche Überraschungen darin auf mich warteten. Im Anschluss vergnügte ich mich noch zwanzig Minuten mit meiner Blackroll, sprang unter die Dusche und war dann bereit für´s Bett. Auf dem Fernseher verfolgte ich auf rbb einen Bericht zum Marathon. Immer häufiger wird vor Teilnahmen an solchen körperlichen Herausforderungen gewarnt. Zu viele Menschen bringen ihren Körper auf dieser 42.195 Kilometer langen Strecke an seine Grenzen. Zu viele von ihnen untrainiert. Auf der Berlin-Vital haben etwas mehr als 600 Läufer die Möglichkeit genutzt und sich medizinisch durchchecken lassen. 507 Personen davon wurde von der Teilnahme am Marathon abgeraten, bzw. die Teilnahme untersagt. Keine guten Nachrichten. Vor allem wenn ich an Kevin dachte, der bis Freitag mit einer Erkältung flach lag.

Los geht´s….

20150927_090726Der nächste Tag begann, wie erwartet pünktlich 6 Uhr. Nach einem ausgewogenen Frühstück machten wir uns alle gemeinsam mit der S-Bahn auf dem Weg zum Startbereich. Die Bahn war erstaunlich leer. Wir haben eigentlich übervolle Wagons erwartet. Umso schöner für uns. Nach zehn Minuten waren wir dann auch schon am Bahnhof. Den Startbereich hatten wir schon in Sicht. Hier war es dann auch deutlich voller. Wir schlossen uns den Massen an und machten uns auf den Weg. Wir suchten uns einen Treffpunkt und verschwanden dann jeder für sich, um seinen Starterbeutel in den Zelten abzugeben. Die Zeit verging wie im Flug…und schon standen wir im Startblock. Marcel und Kevin sollten in H starten, ich im Block G. Da wir uns längst darauf geeinigt hatten, den Lauf gemeinsam zu meistern und da ich die zwei als Pacemakerin zu unterstützen sollte, drängten wir uns bis an den Anfang des Startblocks H nach vorn. 4:30 Stunden war das Ziel. Kevin müsste sich damit um knapp 45 Minuten zum letzten Marathon und Marcel um 35 Minuten verbessern. Das war eine sportliche Herausforderung!

Die Stimmung im Block stieg von Minute zu Minute….und damit auch die Aufregung. Wir stellten unsere Uhren. Ich gab als Zielzeit 4:20 Stunden ein. Damit hatten wir 10 Minuten Puffer. Kurz darauf setzten sich die Massen dann auch schon in Bewegung. Nun dauerte es nicht mehr lang, bis der Startschuss erklang.

Berlin 15_2015_Es war also soweit, das Rennen hatte begonnen. Ich strahlte über beide Ohren. Es ist immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl, an den tobenden Zuschauern vorbeizulaufen, den Sprecher im Ohr, der sich alle Mühe gab, für eine wundervolle Stimmung zu sorgen.

Es ist immer schwierig das richtige Tempo zu finden. Ich „ermahnte“ die zwei ständig, dass wir zu schnell sind. Wir sind kaum gestartet, da zeigte mir meine Uhr schon an, dass wir eine Minute vorausgelaufen sind. Und so ging es immer weiter…irgendwann waren wir bei einer Zielzeit von 4:15 Stunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die zwei dieses Tempo bis zum Schluss halten können, war gering.

Immer wieder bremste ich und nahm das Tempo heraus. Aber wir hatten uns in der Zwischenzeit um die sechs Minuten festgelaufen. Mein Puls war absolut im Grundlagenausdauerbereich. Anders sah es bei Marcel aus. Der lief, wie gewohnt, mit einem Puls über 170.

Berlin 6_2015_In der Zeit, in der ich nicht auf die Uhr schaute, genoss ich dieses Mal die Strecke. Ich klatschte die Hände der Zuschauer ab, lobte die Leute für ihre schönen Plakate und schob hin und wieder eine mini kleine Tanzeinlage ein. Entdeckten wir einen Fotografen, kämpften Marcel und ich um den besten Platz vor der Linse. Es machte wirklich viel Spaß.

Ich glaube mein Mund stand auch kaum still. Beinahe durchweg textete ich die zwei zu. Bis zum Kilometer 15 bekam ich eigentlich auch noch ein recht fleißiges Feedback. Doch dann ließ es nach. Kennt ihr das – ihr redet mit jemand und alle rund herum schauen euch verwundert an? Mir ging es quasi auf fast 27 Kilometer so. Zwischendurch antworteten mir sogar andere Läufer, weil ich von meinen beiden Mitläufern keine Antwort mehr erhielt.

Mir selbst ging es noch super. Ich genoss den Lauf in vollen Zügen. Während sich Marcel schon fleißig die ersten Energielieferanten verabreichte, genügten mir die Tee- und Powerbargetränke an den Verpflegungsstationen. Die einzige Angst, die mich begleitete war die, dass meine Schienbeine mir irgendwann einen Strich durch die Rechnungen machen könnten. Aber auch davon war bislang nichts zu spüren.

Berlin 1_2015_Auf Kilometer 20 entschloss ich mich dann aber auch, Vorsorge zu betreiben. In meinen Taschen hatte ich vier Gel-Chips. Einer reicht etwa fünf Kilometer. Ich müsste damit also bis zum Ziel reichen. Diese kleinen Schaumgummmitier ähnlichen Würfel halbiert man einfach im Mund und legt sie sich als Speicher in die Wangen. Dort zergehen sie langsam. Vom Geschmack sind sie recht angenehm. Anders als das ein oder andere Powergel, wonach man in der Regel erstmal etwas zu trinken benötigt, kann man diese Gel-Chips quasi einfach so genießen.

Berlin 14_2015_

Genießen konnten wir auch das Wetter. Dieses war bereits im letzten Jahr toll…und dieses Jahr gleich wieder. Die Sonne schien am strahlend blauen Himmel und die Temperatur war dazu auch noch absolut angenehm. Kein übermäßiges Schwitzen, kein Frieren. Perfektes Marathon-Wetter, das Weltrekordstimmung verbreitete. Wir hatten unsere ersten 20 Kilometer weg, die Profis sicher bereits den kompletten Marathon. Allerdings hörten wir noch nichts von einem neuen Weltrekord. Im Vorjahr hörte man auf der Strecke kaum etwas anderes…

Marcel meldete sich nach etwa 25 Kilometern dann wieder zu Wort. „Ihr müsst mich mitnehmen!“ Er schien schon deutlich mehr zu kämpfen als Kevin, den wir hin und wieder immer noch etwas bremsen mussten. Teilweise liefen wir noch um die sechs Minuten und lagen damit deutlich unter der geplanten Ziel-Zeit. Kevin versorgte sich auch längst mit Gel-Chips, während sich Marcel immer noch mit Power-Gels zufrieden gab. Als er zunehmend langsamer wurde als Kevin, baten wir ihn, doch auch einfach mal einen Chip zu testen. Vielleicht bringt das was. Und siehe da, er hielt wieder sehr gut mit.

Wir liefen weiter. Ich gab mein Bestes, die beiden bei Laune zu halten. „Es wird deutlich schwerer.“ sagte mir Kevin, nachdem wir etwa 27 Kilometer hinter uns hatten. Ach kommt, jetzt sind es nur noch 15 Kilometer. Das ist doch ein Witz. Die schaffen wir mit Links.

Berlin 11_2015__Ich war sehr erfreut, als ich auf meinen Puls schaute. Aus der Vorbereitung wusste ich, dass dieser nach etwa 27 Kilometern steigt. Aber an diesem Tag blieb er wo er war. Immer noch schön im Grundlagenausdauerbereich. Genial 🙂

Es dauerte nicht lange und wir hatten die 30 Kilometer-Marke geknackt. Ich war der Meinung, dass man bereits spürte, dass wir uns dem Ziel näherten. Meine zwei Begleiter hätten sich wahrscheinlich mehr gefreut, wenn wir endlich nur noch 10 Kilometer vor uns hätten. Aber egal – sie kämpften weiter. Still, in sich gekehrt und mit leicht verbissenen Gesichtern. Aber sie kämpften und das war echt schön zu sehen.

Nach 33 Kilometern brach Kevin kurz ein. „Es wird jetzt wirklich schwerer und ich würde eigentlich am liebsten gehen.“ Bloß nicht anfangen zu gehen, dachte ich mir und versuchte ihn schnell davon zu überzeugen, es nicht zu tun. Und ich schaffte es. Er überwand den Schmerz und lief weiter. Wie genial 🙂

Nun wurden wir aber wirklich langsamer. Die Luft war einfach raus. Aber es war egal. Wir lagen immer noch super in der Zeit.

Kurze Zeit später gab Marcel mir ein Zeichen. Er hatte Schmerzen in der linken Brust. Au Backe…da bekam ich echt ein bisschen Angst. Ich sagte Kevin, dass er weiter laufen soll. Ich werde ihn wieder einholen. Kevin war zu diesem Zeitpunkt einfach noch zu stark. Es wäre dumm gewesen, jetzt aufzuhören.

Marcel sagte mir, dass er ein Stück gehen muss. Ich weiß nicht…sollte man mit einem Stechen in der Brust überhaupt weiter laufen? „Such doch mal einen Arzt!“ schlug ich ihm vor. Es gab in letzter Zeit zu viele schreckliche Schicksale während der Läufe. Ich hatte echt ein bisschen Angst, dass sein Ehrgeiz zu groß ist und er sich übernimmt. Wir hatten unsere Handys dabei und ich hoffte, dass er sich schnell bei uns meldet.

„Kevin ist noch voll gut drauf, ich laufe ihm nach. Mach du bitte einfach einen ruhigen.“ sagte ich Marcel und lief dann Kevin hinterher. Eigentlich wollte ich Marcel nach 4:30 Stunden im Ziel haben. Kevins Ziel, unter fünf Stunden zu laufen, sollte jetzt definitiv drin sein. Doch an dieser Stelle, wenn ich es richtig im Kopf habe, nach knapp 35 Kilometern, wendete sich das Ganze. Für Marcel wurde es jetzt echt eng und ich wusste nicht, ob er überhaupt weiter läuft.

Berlin 5_2015_Ich holte Kevin ein und erklärte ihm, dass wir ohne Marcel weiter laufen müssen. Es wurde zunehmend schwerer, ihn zu überzeugen, dass Gehen einfach jetzt das falsche Mittel ist. Zumindest, wenn wir noch an der Ziel-Zeit von 4:30 Stunden arbeiten wollen. Aber er hielt durch und kämpfte verbissen. Auf Kilometer 38 flehte er beinahe um eine Geh-Pause. Ich schlug ihm vor, langsam zu traben, statt zu gehen. Und das taten wir auch einige hundert Meter. Dann ging es plötzlich wieder. Es war wieder etwas Kraft da. Wir liefen in der Zwischenzeit mit dem Pacemaker für die 4:30 Stunden. Um ihn war eine kleine Menschentraube. Eine Frau verlor etwa bei Kilometer 40 den Anschluss. Ich sprach ihr zu, dass sie die letzten Kilometer doch nicht aufgeben kann. Aber sie schaffte es einfach nicht.

Wir versorgten uns am letzten Getränkepunkt noch einmal mit einem Powerbar-Drink und starteten dann in den Endspurt. Es war nun wirklich nicht mehr weit. Eine Rechtskurve, dann die Linkskurve und wir sehen das Brandenburger Tor, versicherte ich Kevin.
Leider hatte ich mich getäuscht… Doch dann die nächste Rechtskurve und die nächste Linkskurve – und danach sahen wir es wirklich. Das Brandenburger Tor!!!

Wie in einem Film kippte Kevin einen Schalter und lief. Er lief wieder im Tempo um die sechs Minuten. Wir kamen dem Ziel mit großen Schritten näher. Gleich haben wir es geschafft. Rechte oder linke Seite, wollte ich von Kevin wissen. Ihm war es egal, also liefen wir links. Ich weiß nicht warum, aber ich laufe immer links. Könnte an meiner politischen Einstellung liegen 🙂

Berlin 13_2015_Nun war es soweit. Ich griff nach Kevins Hand. Gemeinsam grinsten wir noch schnell den Fotografen zu…und schwups diwups waren wir im Ziel. Überglücklich und mega stolz auf Kevins Leistung! Was für ein Lauf. Unter fünf Stunden war sein Ziel und nun waren es 4:30:36 Stunden. Einfach ganz große Klasse!Berlin 9_2015_

Laut meiner Uhr, nach der wir gelaufen sind, lagen wir nach 42,195 Kilometern deutlich unter 4:30 Stunden. Wir haben es leider nicht geschafft, auf der Vermessungslinie zu laufen und hatten somit 700 Meter mehr auf der Uhr. Das macht gute fünf Minuten aus.

Wir schnappten uns unsere Medaillen und entschieden uns, auf Marcel zu warten. Wir wussten nicht, was nun mit ihm ist. Ob er weiter gelaufen ist oder ob er ausgestiegen ist. Und plötzlich war er auch schon da. Nach 4:32 Stunden war auch Marcel im Ziel. Auch er war super glücklich und kann stolz auf die Leistung sein. Ich glaube er wollte uns einholen und ist deshalb auch ohne uns am Ball geblieben. Da kam mit Sicherheit der Ehrgeiz durch…und das ist auch gut so 🙂

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Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu unseren Sachen, schnappten uns die Verpflegungstüten und liefen zur Massage. Leider saß uns die Zeit im Nacken, wir schafften es nicht uns von den Physiotherapeuten durchkneten zu lassen. Wir sollten 16.30 Uhr wieder am Hotel sein…unsere Medaillen waren noch nicht graviert und duschen wollten wir auch noch.

Wir mussten also aufbrechen…

Pünktlich 16.30 Uhr saßen wir im Bus. Alle glücklich, alle zufrieden, alle stolz und alle mit dem Willen – nächstes Jahr wieder!!!

 

Nützliche Links:

BMW Berlin-Marathon

Jabra

 

 

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