10. Türchen

Weihnachtszeit – die Zeit der guten Vorsätze…

Es ist eigentlich jedes Jahr das Gleiche. Wir denken darüber nach, wie die letzten Tage und Monate gelaufen sind, was wir eigentlich anders machen wollten und was wir wieder nicht geschafft haben. Und dann machen die meisten Menschen WAS? Richtig, sie nehmen sich für das kommende Jahr vor, alles besser und anders zu machen.

Und sich mehr bewegen, gehört auf fast jede Vorsatz-Liste. Nicht nur auf Wander- und Radwegen sieht man zum neuen Jahr viele neue Gesichter, auch in den Schwimmbädern und Fitness-Studios tümmeln sich lauter motivierte Menschen mit lauter tollen Vorsätzen für das neue Jahr.

Was können wir tun, dass diese Vorsätze nicht schon nach dem zweiten oder dritten Training wieder vergessen werden, oder die Ausreden plötzlich größer sind, als die Motivation? Ganz einfach, wir müssen versuchen  von Anfang an so viel wie möglich richtig zu machen und effektiv ins Training einzusteigen. Deshalb habe ich heute ein paar GRUNDREGELN FÜR DIE ARBEIT MIT GEWICHTEN zusammengetragen. Bevor ihr also im neuen Jahr zu Gewichten greift, verinnerlicht euch diese 🙂

 

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1. Konzentriere dich auf die Agonisten
Das heißt, du musst die großen Muskelgruppen beachten. Die, die den überwiegenden Teil der Arbeit verrichten.

2. Vermeide muskuläre Ungleichgewichte
Du vermeidest Verletzungen, wenn du dich darauf konzentrierst, dass Muskeln, die zusammenwirken müssen, nicht ins Ungleichgewicht geraten.

3. Vernachlässige Bauch und Rücken nicht
Die Kraft, die von Armen und Beinen ausgeübt wird, muss auf den Rumpf passieren, den „Core“ des Körpers. Wenn der Rücken und der Bauch schwach trainiert sind, geht diese Kraft verloren.

4. Trainiere nicht zu viele unterschiedliche Übungen
Eine konzentrierte Arbeit mit spezifischen Bewegungen die sich eher durch die Tiefe, statt durch ein großes Spektrum auszeichnen, führen mit hoher Wahrscheinlichkeit eher zu einer spürbaren Verbesserung.

5. Auch das Krafttraining unterliegt der Periodisierung
Konzentrierst du dich im Frühjahr/Sommer stärker auf den Ausdauerbereich (Laufen, Schwimmen, Radfahren o.Ä.), dann solltest du die Zeit im Kraftraum reduzieren. Das Krafttraining dient dabei nur der Aufrechterhaltung von Grundlagen.

 

 

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